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    Indische Kulturtage Göttingen

    Donnerstag, 23.11.2017

    19:30 Uhr
    Weltladencafé
    Nikolaistr. 10

    Eintritt frei

    Vortrag mit Bildern und Filmbeiträgen

    „Adivasi (Ureinwohner Indiens): ein Überleben in und mit der Natur –
    wie lange wird das noch möglich sein?“
    Zur Situation der Ureinwohner Indiens
    Einlass ab 19 Uhr

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    Die Adivasis sind die Ureinwohner Indiens. 80 bis 90 Millionen von ihnen leben im Subkontinent, die meisten in östlichen Bundesstaaten. Ihr Territorium ist wegen Eisenerz-, Kohle- und Uranvorkommen bei der Wirtschaft begehrt, viele Adivasis werden dazu gedrängt, ihre Heimat zu verlassen. Bis heute fühlen sie sich in der indischen Gesellschaft nicht angekommen, sondern vielmehr ausgebeutet und systematisch benachteiligt.

    Referent: Dr. James Albert, Gründer und Vorsitzender von „Bargat“ e. V.

    Dr. James Albert, selbst in Indien geboren und aufgewachsen, hat über Jahrzehnte hinweg am Otto-Hahn-Gymnasium in Göttingen als Lehrer gearbeitet. Seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich intensiv mit der Menschenrechtssituation in seinem Heimatland. Er fährt regelmäßig nach Indien und kann für seine Vorträge auf umfangreiche eigene Recherchen und auf eine große Anzahl und Vielfalt von selbst fotografierten Bildern und eigens gefilmten Videobeiträgen zurückgreifen.

    Der Menschenrechtsverein „Bargat“ e. V. widmet sich im Unterschied zu anderen Hilfsorganisationen dieser Art dem „Empowerment“ der Betroffenen. Dieses Ziel soll z. B. durch die Förderung von passenden Bildungsangeboten mit Partnern unmittelbar vor Ort erreicht werden.